Fürs Brautpaar

Ein Hochzeitssitzplan, bei dem jeder Gast in guter Gesellschaft sitzt

Sagt einmal, wer nicht am selben Tisch sitzt und wer zusammengehört. Setzt die Gäste selbst oder lasst das Programm die Arbeit machen. Wenn eine Woche vorher jemand absagt, markiert ihr es und verteilt den Rest neu — die gesperrten Plätze bleiben.

Läuft im Browser auf Rechner und Tablet. Keine Installation, kein Konto zum Testen.

Auf dem Handy kannst du dir einen fertigen Sitzplan ansehen und ihn zeigen. Erstellen geht auf einem größeren Bildschirm leichter. Link an mich selbst senden

▶ Vom leeren Festsaal zum fertigen Plan

Der Hochzeitsplan entscheidet, in wessen Gesellschaft der Abend vergeht

Ein Hochzeitsplan entsteht meist mehr als einmal. Die erste Fassung früh, die zweite, wenn die Einladungen beantwortet sind, die dritte, wenn zwei absagen, und die vierte, wenn einer Tante ein Platz neben dem Brauttisch zugesagt wurde. Jedes Mal müssten dieselben Dinge neu erinnert werden: wer sich gut versteht, wer besser an getrennten Tischen sitzt, wer auf dem linken Ohr nichts hört.

Die Tag-Farben zeigen auf einen Blick, wie Familien und Freundeskreise sich auf die Tische verteilen — und wo sie absichtlich gemischt wurden.

In Pulpetti haltet ihr sie einmal fest, und sie gelten auch in der nächsten Fassung — und in der übernächsten. Ihr setzt die Gäste selbst per Ziehen oder lasst das Programm die Arbeit machen, und wenn eine Regel nicht erfüllt ist, steht unter dem Plan, wen es betrifft.

Eine Absage in letzter Minute heißt nicht, von vorn anzufangen. Ihr setzt die Zusage des Gastes auf „Kommt nicht“, sperrt die schon vereinbarten Plätze und verteilt nur die frei gewordenen neu. Alle anderen sitzen dort, wo sie vorher saßen.

Alles läuft im Browser, auch auf dem Tablet. Aus dem fertigen Plan druckt ihr die Tischkarten, die Tischschilder und die Einlassliste — dieselben Papiere, die sonst separat gekauft würden.

Kommt euch das bekannt vor?

Vier Situationen, die auf fast jeder Hochzeit wiederkehren.

  • Der Plan entstand mit Haftnotizen auf dem Wohnzimmerboden. Die dritte Fassung liegt immer noch da, weil niemand sie anzurühren wagt.Der Plan ist gespeichert und jederzeit änderbar. Eine neue Fassung bedeutet keinen neuen Fußboden, sondern ein paar Züge — und die vorige Fassung bleibt für sich bestehen, falls ihr zu ihr zurückwollt.
  • Zwei Verwandte reden nicht miteinander, und geschiedene Eltern müssten an getrennte Tische. Das musste jedes Mal neu erinnert werden.Markiert einmal „nicht am selben Tisch“, und die Regel gilt jedes Mal, wenn der Plan neu verteilt wird — auch in jener dritten Fassung, bei der man es selbst schon vergessen hätte.
  • Zwei sagten eine Woche vorher ab. Ein Tisch blieb halb leer und das ganze hintere Ende musste neu überlegt werden.Markiert sie als „Kommt nicht“, sperrt die schon vereinbarten Plätze und verteilt den Rest neu. Nur die frei gewordenen Plätze werden gefüllt — der übrige Plan bleibt unberührt.
  • Die Tischkarten wurden separat bestellt, und Namen wurden bis tief in die Nacht daraufgeschrieben.Die Tischkarten kommen aus demselben Plan. Auf ein A4-Blatt passen acht Karten, auf denen der Name beidseitig steht, und das Blatt hat fertige Schnitt- und Falzlinien. Genauso entstehen die Tischschilder und die alphabetische Einlassliste.

Alle vier löst derselbe Plan: Er merkt sich die Regeln, hält Absagen aus und druckt bis an die Tische.

So erstellt ihr den Sitzplan für die Hochzeit

01

Gäste hinzufügen

Tippt die Namen einzeln ein oder fügt die ganze Liste auf einmal aus der Zwischenablage ein. Markiert für jeden, ob er kommt, nicht geantwortet hat oder nicht kommt — im Programm heißt das Feld Zusage. Gebt außerdem einen Tag, der sagt, zu welchem Kreis der Gast gehört. Die Tags benennt ihr selbst: etwa Brautfamilie, Bräutigamfamilie, Arbeitskollegen und Kinder.

02

Den Festsaal bauen

Beginnt mit einer fertigen Vorlage oder zieht die Tische einzeln an ihren Platz. Neben Tischen gibt es über zwanzig Objekte: Tortentisch, Geschenktisch, Gästebuch, Tanzfläche, Buffet, Bar und Zeremonienbereich — und für die Hochzeit im Freien Bäume und Zäune.

▶ Der Festsaal entsteht
03

Regeln nennen und setzen

Sieben Regeltypen decken ab, was ein Hochzeitsplan braucht: wer nicht an denselben Tisch, wer nebeneinander, wessen Platz am Brauttisch ist, sowie die tagbasierten „gleicher Tag, gleicher Tisch“ und „verschiedene Tags, verschiedene Tische“. Dann drückt ihr auf „Alle verlosen“ und feilt den Rest von Hand nach — oder zieht die Namen von Anfang an selbst an ihren Platz.

▶ Setzen nach Regeln
04

Für den Festtag drucken

Tischkarten für die Tische und Tischschilder für die Aufsteller. Für den Empfang eine alphabetische Einlassliste, bei der hinter jedem Namen die Tischnummer steht — der Gast findet seinen Platz gleich an der Tür, ohne jemanden zu fragen. Alles aus demselben Plan, auf A4 oder als PDF.

Probiert selbst, wie einfach es ist, einen Sitzplan zu erstellen. Kostenlos testen

Regeln, die von einem Entwurf zum nächsten halten

Ein Hochzeitsplan wird viele Male gemacht, aber die Gäste sind jedes Mal dieselben. Wenn ihr eine Regel festhaltet, ist sie keine Markierung in einem Entwurf, sondern etwas, das ihr über die Gäste wisst — und sie gilt für jede Fassung danach.

Die trennenden Regeln sind absolut

„Nicht am selben Tisch“ und „nicht nebeneinander“ halten jedes Mal. Genau sie sind es, die man weder laut erklären noch falsch erinnern möchte.

Der Tag erledigt die Familien ohne Namenslisten

Gebt den Gästen einen Tag, den ihr selbst benennt — etwa Brautfamilie, Bräutigamfamilie oder Arbeitskollegen — und nutzt die Regel „verschiedene Tags, verschiedene Tische“, wenn ihr die Kreise mischen wollt. „Gleicher Tag, gleicher Tisch“ hält eine Runde zusammen, so weit die Tische reichen.

Brauttisch und benannte Plätze

Wessen Platz schon feststeht, lässt sich festsetzen: Die Regel „an einem bestimmten Tisch“ bringt einen Gast immer an den Brauttisch, und ein einzelner Platz lässt sich vor einer neuen Verteilung sperren.

Ihr seht sofort, wenn eine Regel nicht erfüllt ist

Unter dem Plan steht zu jeder gebrochenen Regel ein Hinweis in klarer Sprache, mit Namen. Er hindert euch nicht am Speichern, sondern sorgt dafür, dass die Sache bemerkt wird.

  • Nicht am selben Tisch — zwei Familien getrennt
  • Nicht nebeneinander — Genannte auf verschiedenen Plätzen
  • Gleicher Tisch — eine Familie zusammen
  • Nebeneinander — ein Paar auf benachbarten Plätzen
  • An einem bestimmten Tisch — Brauttisch oder Kindertisch
  • Gleicher Tag, gleicher Tisch — ein Freundeskreis zusammen
  • Verschiedene Tags, verschiedene Tische — die Familien gemischt

Die Tischkarten kommen aus demselben Plan

Diese werden sonst separat gekauft und die Namen von Hand geschrieben. Hier entstehen sie aus dem fertigen Sitzplan, mit Schnitt- und Falzlinien.

Tischkarten

Faltbare Karten, auf denen der Name beidseitig steht — auch für die Person gegenüber. Schnitt- und Falzlinien fertig, sodass der Bogen direkt in den Schneider kann.

8 Stück / A4

Tischschilder

Tischnummer und die Gäste am Tisch auf einem Aufstellschild. Die Namensliste teilt sich je nach Tischgröße automatisch in eine oder zwei Spalten.

2 Stück / A4

Einlassliste

Eine alphabetische Liste Name → Tischnummer für den Empfang. Zweispaltig, in lesbarer Größe — der Gast findet seinen Platz selbst.

A4, 2 Spalten

Der Saalplan

Ein Grundriss, bei jedem Tisch die Nummer und die Gäste. Fürs Personal der Location und für den Zeremonienmeister.

A4, auch PDF

Vor dem Drucken seht ihr zu jedem Ausdruck eine Vorschau. Dasselbe gibt es auch als PDF, sodass sich der Plan an die Location schicken oder dort drucken lässt, wo ein Drucker steht — die Datei ändert sich unterwegs nicht.

Fügt eure Gästeliste ein und probiert den Ausdruck der Karten aus. Kostenlos testen

Ein Plan, viele Etappen

Der erste Entwurf

Die Gästeliste ist noch unfertig und die Zahl der Tische offen. Zeichnet den Saal, setzt die Namen mit Tags in ihre Kreise und seht, wie die Aufteilung aussieht. Der Platzzähler sagt, ob die Gäste hineinpassen, bevor mit der Location irgendetwas vereinbart wird.

Wenn die Antworten kommen

Markiert die Zusage für jeden, während die Antworten eintreffen. „Keine Antwort“ bleibt im Plan — der Platz wird gehalten, bis man mehr weiß — und „Kommt nicht“ fällt aus der Verteilung, ohne dass der Name von der Liste verschwindet.

Eine Woche vorher

Zwei haben abgesagt, einer bringt eine Begleitung mit. Sperrt die Plätze, die den Gästen schon genannt wurden, verteilt den Rest neu und druckt die Karten erst dann. Die Regeln müssen nicht neu festgehalten werden — sie gelten weiterhin.

Am Hochzeitstag

Tischkarten auf die Tische, Schilder in die Aufsteller und die Einlassliste an den Empfang. Wenn jemand nicht gekommen ist, lässt sich der Plan statt am Handy auf dem Tablet öffnen — die Änderung verlangt nicht mehr, als einen Namen zu verschieben.

Alles, was ihr für den Hochzeitsplan braucht

Von der Gästeliste bis zu den fertigen Tischkarten — in einem Werkzeug.

Den Festsaal bauen

  • Tische rund, quadratisch und rechteckig, Platzanzahl jederzeit änderbar
  • Über zwanzig Objekte: Tortentisch, Geschenktisch, Gästebuch, Tanzfläche, Zeremonienbereich
  • Bäume, Zäune und Zeremonienbereich für die Hochzeit im Freien
  • Fertige Vorlagen, aus denen mit einer Auswahl ein ganzer Saal entsteht
  • Der Platzzähler sagt, ob die Gäste in den Saal passen

Die Gäste gruppieren

  • Füge die ganze Gästeliste auf einmal aus der Zwischenablage ein
  • Eine Zusage für jeden: kommt, keine Antwort, kommt nicht
  • Farbige Tags nach Familie und Freundeskreis
  • Sieben Regeltypen: wer getrennt, wer zusammen, wer an den Brauttisch
  • Zieh einen Namen an einen Tisch, tausche zwei Gäste oder lass die Verlosung den Rest füllen

Fertigstellen und drucken

  • Sperre einen vereinbarten Platz vor einer neuen Verteilung
  • Mehrere Entwürfe aus demselben Plan — vergleichen und zurückgehen
  • Eine Notiz zu einem Gast: Allergien und Wünsche festgehalten, standardmäßig nicht auf den Ausdrucken
  • Tischkarten, Tischschilder, Einlassliste und der Saalplan
  • Alles auch als PDF zum Verschicken an die Location

Warum nicht Haftnotizen oder eine Tabelle?

Notizzettel funktionieren auf dem Boden, aber sie halten keine einzige Absage aus. Eine Tabelle kann Namen, aber nicht den Saal. Keines von beiden merkt sich, was zwischen den Familien gilt, oder druckt Tischkarten.

HaftnotizenTabellePulpetti
Regeln bleiben von einem Entwurf zum nächsten
Setzen nach den Regeln
Hinweis auf eine gebrochene Regel
Eine Absage, ohne den ganzen Plan neu zu machenteilweise
Der Festsaal maßstabsgetreu
Faltbare Tischkarten auf A4
Tischschilder und Einlassliste fertigteilweise

Häufige Fragen

Reicht der Einmalkauf für einen Hochzeitsplan?

Ja, und für eine Hochzeit ist er die vernünftigste Wahl. Der Einmalkauf öffnet eine Gesellschaft, einen Festsaal und einen Sitzplan — und Gäste dürfen beliebig viele sein. Drucken und PDF-Export sind dabei, ebenso die Cloud-Speicherung. Es ist eine Einmalzahlung, die sich nicht verlängert, und sie gilt 3 Monate ab Kauf. Kauft ihn also dann, wenn der Plan wirklich gemacht wird — nicht gleich nach der Verlobung. Nach Ablauf bleibt der Plan erhalten und ist einsehbar, aber ihn zu ändern verlangt einen neuen Kauf oder ein Abo.

Wie markiere ich, wer nicht am selben Tisch sitzen darf?

Mit der Regel „nicht am selben Tisch“. Die Regel gehört zu den Gästen und nicht zu einem einzelnen Entwurf, also gilt sie auch dann, wenn ihr den Plan neu verteilt. Das Gegenstück „nicht nebeneinander“ hält zwei Gäste innerhalb desselben Tisches auf verschiedenen Plätzen.

Wie werden Absagen in letzter Minute gehandhabt?

Setzt die Zusage des Gastes auf „Kommt nicht“, dann fällt er aus der Verteilung, bleibt aber auf der Liste. Bereits vergebene Plätze werden nicht angerührt. Sperrt die Plätze, die den Gästen schon genannt wurden, und verteilt den Rest neu — nur die frei gewordenen Plätze werden gefüllt. Beim Drucken lassen sich Absagen mit einem Häkchen ganz weglassen.

Kann ich Brauttisch und Kindertisch als eigene Tische haben?

Ja. Der Brauttisch — oder Haupttisch, oder wie ihr ihn nennen wollt — ist ein gewöhnlicher Tisch, den ihr selbst benennt. Nutzt die Regel „an einem bestimmten Tisch“ für die Gäste, deren Platz feststeht. Der Rest wird nach den Regeln verteilt, ohne dass dieser Tisch angerührt wird.

Was für Tischkarten druckt das Programm?

Faltbare Karten, acht pro A4-Blatt. Der Name wird beidseitig gedruckt, sodass er sowohl für die Person am Platz als auch für die gegenüber sichtbar ist, und das Blatt hat fertige Schnitt- und Falzlinien. Aus demselben Plan entstehen auch Tischschilder, zwei pro Blatt, und eine alphabetische Einlassliste.

Kann ich mehrere Entwürfe machen und sie vergleichen?

Ja, in den bezahlten Stufen. Dieselbe Gästeliste und derselbe Festsaal können mehrere Sitzpläne tragen, und alle folgen denselben Regeln. Von einem fertigen Plan bekommt ihr außerdem eine Kopie, mit der die nächste Fassung beginnt.

Kann ich Allergien und Sonderwünsche festhalten?

Ihr könnt zu jedem Gast eine freie Notiz schreiben. Sie beeinflusst die Platzvergabe nicht, sondern ist Information für euch, und sie ist standardmäßig nicht auf den Ausdrucken: Ihr nehmt sie nur mit, wenn das Blatt in die Küche geht.

Müssen wir ein Konto anlegen, um es zu testen?

Nein. Ihr könnt das Programm direkt im Browser öffnen und es mit den fertigen Beispieldaten oder mit euren eigenen Namen ausprobieren. Ohne Anmeldung bleiben die Daten in eurem eigenen Browser, und in der kostenlosen Stufe passen 15 Gäste — ein ganzer Hochzeitsplan verlangt den Einmalkauf oder ein Abo.

Eine Feier oder laufende Nutzung?

Eine Hochzeit ist einmal. Deshalb reicht der Einmalkauf: Er öffnet die ganze Gästeliste, das Drucken und die Cloud-Speicherung mit einer Zahlung und verlängert sich nicht. Er gilt drei Monate, kauft ihn also dann, wenn der Plan gemacht wird.

Kostenlos

0 €

Dauerhaft, keine Testphase

  • 1 Gesellschaft, 1 Festsaal und 1 Sitzplan
  • Höchstens 15 Gäste
  • Der komplette Saaleditor, Tags und Regeln
  • Dieselbe Verlosung wie in den bezahlten Stufen
  • Kein Drucken und kein PDF
  • Daten nur im eigenen Browser

Abo

2,49 €/ Monat

oder 27,39 € / Jahr (2,28 € / Monat)

  • Beliebig viele Gesellschaften, Säle und Pläne
  • Mehrere Entwürfe nebeneinander zum Vergleichen
  • Drucken und PDF-Export
  • Alle vier Bereiche im selben Konto
  • Jederzeit kündbar
  • Verlängert sich, bis ihr kündigt
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Preise inklusive Mehrwertsteuer.

Der Entwickler von Pulpetti

Hinter den Kulissen von Pulpetti

Pulpetti ist aus einem praktischen Bedürfnis entstanden. Ich habe mehrere Veranstaltungen mitorganisiert, und der Tischplan ist jedes Mal der Teil, der bis zuletzt geändert wird. Wenn man die Wünsche, wer zusammensitzt und wer nicht, von Hand berücksichtigen muss, bedeutet eine einzige Absage, dass die Arbeit von vorn beginnt.

Meine Partnerin ist Lehrerin, also kenne ich dieselbe Arbeit auch aus dem Klassenzimmer. Von Beruf bin ich Softwareentwickler, und ich habe beschlossen, ein Programm zu machen, das im Browser läuft und die Regeln zwischen Menschen von einem Mal zum nächsten unverändert behält. Wenn dich etwas beschäftigt oder du eine neue Funktion vorschlagen willst, schreib mir. Ich hoffe, das Programm gefällt dir!

Tomi NevalainenEntwickler von Pulpetticontact@pulpetti.com

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